die mit dem Fahrrad fahren

  • Full Screen
  • Wide Screen
  • Narrow Screen
  • Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size
  • HomeStartseite
  • NewsAktuelles
  • Rad ForumThemen Beiträge
  • TeamWir über uns
  • Photo GalerieRadtour Bilder

    Galerie Inhalt

  • KontakteMail, Mailbox
  • Suchedifferenziert

News

Ein Rad-Forum ist dazu gekommen

Die Seite hat jetzt ein Rad-Forum wo Ihr diskutieren und Fragen stellen könnt rund um das Rad. Ihr könnt über Strecken, Touren, Unterbringung, Training, Funktions-Sportwäsche, Schaltungen, Bremsen, Reifen, Rahmen und anderer Rad-Hardware euch austauschen.

Die Anmeldung im Forum ist kostenlos und mit keinen weiteren versteckten Klauseln versehen. Nur die Rad Forum Hilfe und Regeln sind zu beachten, damit es übersichtlich und freundlich bleibt. Baut euer Radnetzwerk etwas weiter aus und schaut mal rein.

 

Erlebnisbericht Velothon Berlin

E-Mail Drucken

Zunächst einige Daten.

Andreas Kegel, Platz 560, Platz AK, 207, Startnr.20880, Klasse Senioren 2, Die mit Fahhrad fahren, Ankunftszeit 12:23,28 h
Endzeit 02:53:51, Durchschnitt 40,17

Andreas Mansfeldt und Andreas Kegel (der Verfasser des Berichts) hatten sich für die diesjährige Velothon angemeldet.
Unsere Betreuerinnen (Ehefrauen) sollten uns begleiten. Ich hatte uns zunächst eine Hotelunterkunft in Berlin gebucht. Doppelzimmer inkl. Frühstück für 50 -,€, also ein echtes Schnäppchen, ca. 800 m vom Kurt-Schumacher-Platz entfernt.
Leider musste Andreas Mansfeldt sehr kurzfristig absagen, so dass meine "Betreuerin" und ich uns am Samstag allein auf den Weg nach Berlin machten. Zuvor haben wir eins der zwei gebuchten Doppelzimmer storniert. Bei der Ankunft im Hotel, wurde uns jedoch mitgeteilt, dass wir kein Zimmer bekommen, da wir ja storniert hätten und das Hotel ausgebucht sei. WAS?!!  Bei der Stornierung wurden beide Zimmer neu vergeben. Wo der Fehler lag, konnte nicht geklärt werden, entweder bei HRS oder dem Hotel. Nach einigem hin und her wurden wir durch eine Mitarbeiterin der Hotelrezeption in ein anderes Hotel umgebucht, was nicht ganz einfach war, da in Berlin so ziemlich alles ausgebucht war. 
Unsere neue Unterkunft lag direkt am Kurt-Schumacher-Platz und..... das Grauen hat einen Namen .... Zimmer 110! Ein "Dixiklo" als Dusche, unangenehme Gerüche, die wir nicht orten konnten, Straßenlärm die ganze Nacht und einen wunderschönen Blick in die Radkästen der ankommenden Flugzeuge, die in ca. 250 m Entfernung über, bzw. neben unserem Hotel zur Landung ansetzten. Das Gute war, um diesen Anblick "genießen" zu können, musste man im Bett liegend nicht einmal den Kopf heben.

Nach diesem Schock, verließen wir zunächst fluchtartig das Hotel und machten uns auf den Weg zur Akkreditierung, die bei Sportkarstadt stattfand. Mit der U-Bahn bis zum Leopoldplatz, umsteigen in die nächste U-Bahn bis Bahnhof Zoologischer Garten, von dort noch ca. 4 Minuten Fußweg bis zu Karstadt.
Die Akkreditierung verlief schnell und reibungslos. Glücklich und voller Vorfreude den Startbeutel in den Händen haltend - das ist ja immer ein bisschen wie die Sache mit dem Ü-Ei - folgte die Enttäuschung auf dem Fuße. In dem Beutel befand sich nur eine 0,5 Liter Trinkflasche mit dem Werbeaufdruck einer bekannten Berliner Zeitung statt des Velothonlogos, und das bestellte Poloshirt ist zwar von recht guter Qualität, es fehlt jedoch leider der Aufdruck der Jahreszahl. Nach der Akkreditierung machten wir uns zu Fuß auf den Weg zum Brandenburger Tor und haben so ein wenig von der Stadt gesehen. Zwischendurch einen leckeren Milchkaffee getrunken und dann weiter. Startplatz und die "Fanmeile"besichtigt, Treffpunkt für die Zieleinfahrt verabredet und weiter zu Fuß Richtung Friedrichstraße. Wir verspürten jetzt doch ein kleines Hungergefühl und ein Restaurant wurde gesucht. Direkt am Bahnhof Friedrichstraße befindet sich das Restaurant "Nolle", unserer Meinung nach sehr empfehlenswert. Ausreichend große Portionen, geschmacklich sehr gut und gemütlich eingerichtet. Das Restaurant liegt direkt unter der S-Bahnstrecke, so dass in regelmäßigen Abständen ein dumpfes Grollen und ein leichtes Erzittern der Tische zu bemerken ist, was allerdings zur urigen Atmosphäre beiträgt. 

Nach dem Essen zurück in das Hotel des Grauens, versucht die Nacht schnell hinter uns zu bringen, selbst mit Ohrstöpsel kaum besser "geschlafen", unsere Körper nach Wanzenstichen abgesucht, geduscht, die Sachen gepackt und im Auto verstaut, gefrühstückt, das zweite Mal fluchtartig das Hotel verlassen und dann auf zum Rennen!

Mit der U-Bahn direkt zum Bahnhof Friedrichstraße und von dort ca. 10 Minuten zu Fuß bis zum Start. Zunächst war es bewölkt, aber die Temperatur war auszuhalten und es sollte sich auch später noch die Sonne zeigen. Meine "Betreuerin" mit am Start, ging es um ca. 09:20 h endlich los. Zunächst das Brandeburger Tor durchfahren und dann wurde "Gas" gegeben. Die Strecke war relativ gut zu fahren. Einige wenige schlechte Abschnitte dazwischen, aber sonst alles gut. Was mir allerdings nicht gefiel, war die Tatsache, dass verschiedentlich Autos auf der Straße geparkt waren und vor einigen Gefahrenstellen nicht genügend gewarnt wurde. Das Schlimmste aber war, dass vor der Verpflegungsstation einige rot-weiße Hütchen quer zur Fahrbahn aufgestellt wurden, und das ohne vorherige Warnung. Es ist nur den aufmerksamen Fahrern zu verdanken, dass es dort nicht zu einem Massensturz gekommen ist. 
Es gab vier Anstiege auf den ersten 20 Kilometern, danach wurde es "flach". Das Feld hatte sich sortiert und es ging zunächst in südlicher Richtung aus Berlin heraus, dann eine Schleife über das Brandenburger Land und wieder zurück Richtung Berlin. 
Weil die Strecke sehr flach war, war es leider nicht möglich zu einem Sprint anzuziehen, da sehr viele "Radfreunde" auf der Zielgeraden unterwegs waren.

Leider hatte meine Frau mich bei der Zieleinfahrt nicht gesehen, umgekehrt konnte auch ich sie nicht entdecken. So trafen wir uns dann erst, als alles vorbei war. Sie stand noch sehr aufgeregt auf einem Absperrgitter, die Kamera im Anschlag und hielt nach mir Ausschau, ich aber stand schon hinter ihr und gab ihr einen kleinen Klapps, worauf ich zunächst einen mißbilligenden Blick erntete, bis sie mich schließlich erkannte und sich sehr freute. Nach einer kurzen "Besprechung" ging es zum Duschen und Umkleiden in den Servicebereich. Mein Frau schlug vor, noch etwas trinken zu gehen und so schlenderten wir zum Pariser Platz. Dort ergatterten wir einen sonnigen Platz bei "Tucher" mit schönem Blick auf das Brandenburger Tor und genossen jeder ein Hefeweizen.
Danach ging es wieder mit der U-Bahn zurück zum Hotel, wo noch unser Auto stand ( Gott sei es gedankt!). Das Fahhrad wurde flugs verladen und wir machten uns auf den Heimweg.
Wir werden auf jeden Fall im nächten Jahr wieder nach Berlin fahren.

An dieser Stelle noch ein herzliches Dankeschön an meine Frau, für ihre Unterstützung und die hervorragende Betreuung.

Gruß
Euer Andreas

 

Vattenfall Cyclassics

 

Skoda Velothon Berlin

Sie sind hier: Velethon Berlin Erlebnis Berichte Erlebnisbericht Velothon Berlin