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Geschichten 2010

Die Suche am Hauptbahnhof Hamburg

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02.Juni 2010

An diesem Mittwoch begann unsere diesjährige Tour vom Spreewald nach Geesthacht. Doch vorher mussten wir erst einmal dorthin anreisen. Andreas Mansfeldt war arbeitsmäßig verhindert und Ralf war wegen einer Knie-OP ausgefallen. So musste für Ralf ein Ersatz gefunden werden. Peter Ahrens, ein Kollegen von mir, übenahm Ralfs Aufgabe. Mit Peter hatte ich ich abgesprochen, dass wir uns am Hauptbahnhof Hamburg treffen würden, nachdem ich die beiden Andy´s zum Intercity nach Berlin gebracht habe. Der Zug sollte um 10.06 Uhr abfahren und Peter würde mich am Bahnhof erwarten, damit ich ihn mit nach Geesthacht nehmen könnte. Als Treffpunkt war der S-Bahneingang Kirchenallee abgemacht. Wir waren schon um 09.30 Uhr am Hauptbahnhof und suchten nach Peter. Er war noch nicht da. Später versuchte ich noch per Handy ihn zu erreichen, aber auch das nützte nichts, denn sein Handy war ausgeschaltet. Die Zeit verstrich und wir suchten weiter im Bahnhof. Kein Erfolg. Die Zeit rückte näher, der Zug lief ein. Die beiden Andy´s wurden verabschiedet und ich dachte noch auf dem Weg zum Auto darüber nach, wie ich Peter noch erreichen könnte, denn ohne einen zweiten Begleiter würde die Tour zum Fiasko werden. Doch dann, als ich mich meinem PKW näherte, sah ich Peter. Er hatte seine Reisetasche abgestellt und wartete auf mich am PKW. Die Erklärung von ihm war einfach: "Ich sah dein Auto, als ich aus dem Bahnhof kam und da habe ich mir gedacht, dass du gleich kommen würdest!" So hatte er etwa 20 Min. am Auto gewartet, während wir ihn im Bahnhof gesucht haben. Fazit: Wozu nimmt man ein Handy mit, wenn man es nicht einschaltet!

Hamburg Hauptbahnhof

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 13. Dezember 2010 um 11:31 Uhr

Die Brötchen

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03.Juni 2010

Bei Uwes Bekannten in Mochow, bei Frank und Heike Grasmehl, logierten wir vor dem ersten Start. Die Nacht war beendet und das Frühstück war zubereitet. Es fehlten nur noch die Brötchen. Von "Heike" erfuhren wir, dass der Bäcker gegen 08.00 Uhr die Brötchen bringen würde. Doch die Zeit wurde knapp. Da entschloss sich "Heike", dem Bäcker entgegen zu fahren und die Brötchen zu holen. Diese Gelegenheit nahm ich wahr und bat sie, für unsere Truppe doch 20 Stück mitzubringen, denn damit würde ich mir den ersten Einkauf ersparen. Sie machte es und bei ihrer Rückkehr nahm ich sie vor der Gaststätte in Empfang und brachte sie gleich ins Auto. Das Frühstück war köstlich. Ich bezahlte anschließend unsere Übernachtung und danach wurden die Räder flott gemacht und wir fuhren nach einer Verabschiedung davon. Erst am Tage danach fiel mir ein, dass die für uns mitgebrachten Brötchen nicht von mir bezahlt wurden. Uwe konnte es später mit einem Telefonal bereinigen. Die Entschuldigung wurde angenommen. Die "gebackene"  Unterschlagung war kein böser Wille. Fazit: Auch vor dem ersten Start die Aufregung vergessen.

die Brötchen

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 13. Dezember 2010 um 11:00 Uhr

Zum kleinen Prinzen

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3.Juni 2010

Nach den ersten 177 Km kommen wir in Dessau an. "Zum kleinen Prinzen" heißt das Hotel. Peter und Benno sind als Erste da und möchten gerne schon die Zimmer beziehen. Das geht so nicht, sagt die Chefin. Wo ist Herr Struß, er hat die Zimmer bestellt. Nach einigem Hin und Her bekommt jeder einen Zimmerschlüssel, aber gleichzeitig wird auf das Abendessen hingwiesen. Es gibt Wild und man sollte rechtzeitig das Essen bestellen. Doch Peter und Benno wollten und konnten nicht für uns Alle ein Essen bestellen und damit hatten sie bei der Wirtin nicht den Joker gezogen. Der sollte mir zugute kommen, denn nach unserer Ankunft begab ich mich zur Rezeption. Nach meiner Vostellung wollte sie mir einen Zimmerschlüssel geben, doch den hatte Peter schon in Empfang genommen. Das war der Wirtin peilich, denn für mich hatte sie ein anderes Zimmer reserviert. "Wir haben sehr gute und auch in der Größe etwas kleinere Zimmer. Für Sie, als Bucher der Übernachtungen, habe ich das Schönste reserviert." Mir war es gleich. Ich schlief auch so gut. Wer allerdings nun das schönste Zimmer bezogen hat, konnten wir nicht klären, denn alle Zimmer hatten einen "nostalgischen Tatsch". Wir aßen ala Cart und es hat gut geschmeckt. Das Frühstück wurde aber größtenteils nicht beachtet. Vermutlich waren noch alle satt. Wer allerdings in diesem Hotel "der kleine Prinz" war, konnten wir schlecht ermitteln. Infrage kamen DREI.

zum kleinen Prinzen

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 13. Dezember 2010 um 11:01 Uhr

Das Sprungschanzenhotel in Wernigerode

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04.Juni 2010

Wir hatten es gut getroffen. 131 Km lagen hinter den Radfahrern. Die Räder wurden gut untergebracht und Platz nahmen wir direkt neben den Sommerflugschanzen auf der Terrasse des Hotels. Nach Zimmerbezug und den ersten Getränken sollte gegessen werden. Dieses war aber mit einer Verzögerung verbunden, denn eine Busgesellschaft war zu um 19.00 Uhr angemeldet und somit mussten wir mit dem Essen etwas warten. Die Kellnerin war um uns bemüht und nahm für 20.00 Uhr schon mal die Essenswünsche entgegen. Nachdem sie 11 mal Bauernfrühstück gehört hatte, guckte sie uns alle mit einem Augenaufschlag an. Und nachdem einige von uns noch gesagt hatten, dass sie Hunger hätten, bekundete sie Portionen für Männer. Es war soweit, das Essen kam. Es schmeckte gut - aber es war zu wenig! Die Kellnerin wurde gerufen und als mindestens die Häfte von uns nochmal eine Portion Bauernfrühstück bestellen wollte, hatte sie eine zündende Idee, die sie aber vorher noch mit dem Personal absprechen musste. Sie bot uns an, Schnitzel mit Pommes und zwar von dem Essen der Busgesellschaft, denn da war einiges übrig geblieben. Die Zustimmung war einheitlich. Es wurde serviert. Jeder zwei Schnitzel und dazu Pommes. Es hat denen geschmeckt, die bestellt hatten. Und die Teller wurden leer und gekostet hat alles zusammen, Bauernfrühstück und Schnitzel 12,-€. Das Bier hat geschmeckt. Die Unterbringung war vorzüglich und kommen wir nochmal nach Wernigerode, dann in das "Schanzenhaus"! Klasse!

Sprungschanzenhotel in Wernigerode

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 13. Dezember 2010 um 11:05 Uhr

Gasthof 3 Linden in Hermannsburg

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05.Juni 2010

171 Km liegen hinter uns. Um 18.00 Uhr Einfahrt in den Innenhof des Hotels "Garni".  Ein Essen wird hier nur zu bestimmten Anlässen serviert, so dass wir gezwungen waren von unserem etwas außerhalb des Ortes gelegenen Hotel zu einem Esslokal zu gehen. Die Entfernung zu dem nächstgelegenen Esslokal wurde uns mit ca. 1 Km angegeben. Aber nach einer Anfrage durch die Kellnerin erhielten wir eine Absage, denn das Lokal war überbelegt. Eine weitere Möglichkeit bestand in einem weiteren entfernt gelegenen Lokal. Aber ob wir auch hier Platz finden würden? Daraufhin hatte einer die Idee, ich glaube es war Frank. Wir bestellen uns durch einen Pizzaservice etwas und essen das hier im Vorgarten des Hotels. Die Kellnerin wollte unseren Wunsch erfüllen und sprach mit der Chefin. Die hatte dann auch sofort eine Idee und wollte uns nach der Beköstigung einer Geburtstagsgesellschaft etwas zu Essen machen. Nach einer Wartezeit lief alles glatt. Curry-Wurst mit Pommes und Schnitzel wurden serviert und es hat gut geschmeckt.  Fazit: Ungewöhliche Vorschläge bringen manchesmal Erfolg.

Gasthof 3 Linden

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 13. Dezember 2010 um 11:06 Uhr

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