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Bericht 2010

Rennradtourenbericht 2010

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In der Zeit vom 02. bis 06.Juni 2010 starteten wir in Geesthacht zu unserer diesjährigen Rennradtour, die uns nach einer Anfahrt zum Spreewald von dort über 577 Km zurück nach Geesthacht führte. Teilnehmer an dieser Tour waren, erkennbar auf dem Foto von links nach rechts: Andreas Hahn, Thorsten Schulz, Benno Häring, Karsten Neumann, Peter Ahrens (Begleiter), Andreas Kegel, Uwe Roßa und Frank Michel. Nicht auf dem Foto: Begleiter und Autor dieses Berichts, Fritz Struß.

Rennradtour 2010

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 10. Juni 2010 um 21:09 Uhr

Kurzer Einleitungsbericht

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Das Team besteht aus insgesamt 10 Teilnehmern, wobei zwei Personen für die Begleitung zuständig sind. Dieses Jahr 2010 gab es bedingt durch zwei arbeitsrelevante Unabkömmlichkeiten und einer Krankheit  leichte Verschiebungen.

Norbert Greve hatte schon Wochen vor der Tour abgesagt. Für ihn konnte Frank Michel Karsten Neumann in die Truppe holen. Karsten passt gut in den Kader, ebenso wie Peter Ahrens als Ersatzbegleiter für Ralf Struß, der sich einer Knieoperation unterziehen musste.

Kurz vor dem Start musste noch Andreas Mansfeldt arbeitsbedingt absagen.

Somit fuhren wir  diese Tour nur zu Neunt, 7 Rennradfahrer und 2 PKW mit Fahrer.

Eine weitere Anmerkung zur Anreise. Am 30.05.2010 fand in Berlin das Velothon-Rennen statt. Hierzu hatten sich  Andreas Hahn, Andreas Kegel und Andreas Mansfeldt  angemeldet. Sie fuhren am 29.05.2010 mit ihren Fahrzeugen und den Rädern nach Berlin. Nach dem Rennen verblieben die Räder von Andreas Kegel und Andreas Hahn bei Vater Hahn in Berlin, denn die Tour sollte für die Drei von hier gestartet werden. Da aber die weitere Entwicklung über einen Arbeitseinsatz von Andreas Mansfeldt nicht klar war, nahm er sein Rad wieder mit zurück. Dieses konnte man ja zur Not mit dem Zug befördern, denn alle Drei wollten am 02.06.2010 mit dem Zug nach Berlin fahren, um von hier die Anfahrt per Rad  zum Spreewald zu unternehmen. Alle anderen Teilnehmer reisten mit den Fahrzeugen an.

So kam es dann, dass A.H. und A.K. mit dem Zug am 02.06.2010, um 10.06 Uhr, vom Hamburger Hbf. nach Berlin fuhren, während Andreas Mansfeldt schweren Herzens zu Hause bleiben musste. Auch Ralf bedauerte seine Nichtteilnahme sehr.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 10. Juni 2010 um 21:13 Uhr

Mittwoch, den 02.06.2010

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Andreas Hahn und Andreas Kegel wurden von mir zum Hamburger Hbf. gefahren. Während sie den Zug um 10.06 Uhr nach Berlin nahmen und ich sie im Bahnhof verabschiedete, wartete Peter Ahrens schon auf mich vor dem Bahnhof. Peter und ich fuhren nach Geesthacht zurück. Ab 12.30 Uhr trafen Frank / Karsten und Thorsten mit ihren PKW und Fahrrädern ein. Ich hatte den PKW von Andreas Hahn und konnte die drei Räder gut auf dem Dach unterbringen. Das Gepäck wurde verladen und mit Peter fuhren zu Fünft um 13.00 Uhr ab. Es war mit Benno und Uwe ausgemacht, dass wir uns an der ersten Raststätte hinter Talkau treffen wollten, denn beide starteten in Lohbrügge. Fast zeitgleich erreichten wir um 13.45 Uhr das erste Treffen. Die Ladung wurde jetzt auf zwei Fahrzeuge verteilt und Thorsten fuhr bei Benno und Uwe mit. Mit einer weiteren kurzen Pause hinter Wittstock um 14.50 Uhr  erreichten wir eine Raststätte hinter der Ausfahrt Berlin-Marzahn. Hier erwartete uns der Vater von Andreas Hahn. Er hatte uns die zivile Kleidung der beiden Rennradfahrer A.H. und A.K. zu übergeben, denn Beide, so sagte er, seien schon mit Rad auf dem Weg nach Mochow im Spreewald und wir müssten uns schon beeilen, um vor ihnen dort zu sein. Nun, sie waren lange vor uns dort. Von Vater Hahn verabschiedeten wir uns mit gegenseitigen Wünschen. Um 18.45 Uhr kamen wir in Mochow an, nachdem wir vorher noch in Lübben getankt und ein paar Getränkeflaschen gekauft hatten. Die beiden „voreiligen“ Radfahrer hatten sich schon eingefahren und von Berlin bis Mochow 102 Km auf dem Tacho. Der Tacho meines PKW stand bei 440 Km. Nach einem Ankunftsbier und Zimmerbezug fuhren wir zum Essen in das ca. 10 Km entfernte Goyatz am Schwielochsee. Jetzt erreichte mich der Anruf von Andreas Mansfeldt. Er bat mich, für die Truppe die erste Runde zu bestellen, was ich auch gerne tat. Karsten und Peter wurden freundlich aufgenommen. Nach dem Essen ging es zurück zur Gaststätte Graßmehl, wo wir den Abend ausklingen ließen. Nach diesem ersten lustigen Abend ging es ins Bett, welches sich Thorsten nicht teilen musste, denn ihn ließen wir auf der gesamten Tour alleine schlafen.

Donnerstag, den 03.06.2010 (Mochow – Dessau)

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Start um 09.00 Uhr. Es ist kühl. In der Nacht hatte es geregnet. Peter und ich sind mit den Fahrzeugen bis Lübben gefahren, um hier einzukaufen. Um 10.10 Uhr kamen auch schon die Radler nach den ersten 27 Km zu uns. Proviant wurde ausgegeben, die Getränkeflaschen gefüllt und schon ging die Fahrt weiter in Richtung Dessau. Um 10.40 Uhr erreichte mich der Anruf, dass bei Frank zwischen den Ortschaften Lübben und Golßen ein Plattfuß am Hinterrad aufgetreten sei und wir zurück kommen sollten, denn bei der Repa sei der Schaden zum 2.Mal aufgetreten. Kurze Zeit später Entwarnung. Der Schaden sei behoben, die Ursache erkannt und wir konnten in Golßen verbleiben. Um 12.40 Uhr, bei 81 gefahrenen Rennradkilometern machten wir die erste Pause, die um 13.15 Uhr beendet wurde. Am Ausgang von Jüterbog, nach 95 Km, etwa 200 m vor unserer Wartestellung mit den Fahrzeugen, hatte Uwe mit seinem Fahrrad einen Plattfuß. Zu diesem Zeitpunkt stiegen Uwe und Benno zu Peter ins Fahrzeug. Nachdem Uwe sein Rad an Ort und Stelle repariert hatte, kamen die Räder aufs Dach und zu Dritt begleiteten sie mit mir die 5 weiteren Fahrer. Kurz vor 17.00 Uhr eine kurze Pause bei Coswig. Anschließend mussten wir die Autobahn benutzen, während die Radler mit einer Fähre die Elbe überqueren wollten. Peter fuhr mit Benno und Uwe weiter nach Dessau zum Hotel, wo sie um 17.30 Uhr ankamen, während ich in Vockerode auf die Radler wartete. Sie kamen nicht. Später erreichte mich dann der Anruf, dass ich zum Hotel fahren möchte, denn sie würden dort auch ohne Begleitung hinfinden. Gegen 18.00 Uhr traf ich am Hotel ein. Um 18.25 Uhr, nach 177 Km, trafen die restlichen 5 Radler am Hotel ein. Die Zimmer wurden bezogen, die Räder untergestellt und nach dem Duschen konnten wir das Essen bestellen. Der erste Tag hatte es in sich, denn ursprünglich sollte die Tour erst ab Lübben beginnen. Jetzt aber kamen von Mochow noch vorher nicht mit eingerechnete 27 Km hinzu. Für den ersten Tag eine starke Leistung, wobei auch noch Kälte und Gegenwind zu berücksichtigen sind. Die Straßenverhältnisse waren gut, Höhenunterschiede gering. Der genaue Streckenverlauf ist gesondert aufgelistet.

Freitag, den 04.06.2010 (Dessau – Wernigerode)

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Start um 08.45 Uhr. Die Temperaturen angenehm. Im Tagesverlauf zunehmend Sonne. Der Tacho meines PKW zeigte 628 Km. Nach 40 Km in Nienburg/Saale um 10.30 Uhr die erste Pause, die nach 30 Min. beendet wurde. Zuvor hatten wir auf ca. 2 Km die schlechteste Kopfsteinpflasterstrecke der gesamten Tour, etwa 20 Km hinter Dessau. Im Grunde konnte man hier ein Fahrrad nur schieben, doch alle 7 fuhren durch ohne Pannen. Nach 80 Km, um 12.40 Uhr, Pause in Hedersleben. Um 13.05 Uhr ging die Fahrt weiter. Gegen 14.00 Uhr erreichen wir die Ausläufer des Harzes. Von Wienrode geht es Richtung Hasselfelde. Die Steigung beträgt 13%! Kurz vor Ende der Höhe steigen zunächst Uwe und dann Benno aus. Die Räder kommen aufs Auto. Benno fährt bei Peter und Uwe bei mir mit. Um 16.45 Uhr sind wir in Wernigerode nachdem die Abfahrt (8 Km?) nach dem kraftvollen Anstieg als Entschädigung gewertet werden kann. Doch die kurze Anfahrt zum Schanzenhotel hatte es wieder in sich. Gefahrene Kilometer für die Radfahrer 131! Die insgesamt zu vergebene Bergwertung geht an Andy Hahn (1), Andreas Kegel (2) und Frank Michel (3). Nach Ende der Etappe in der Reihenfolge: Radunterstellung, Flüssigkeitsaufnahme, Zimmerbezug, Duschen, Essen, Flüssigkeitsaufnahme, Schlafen. Zwischendurch kostenloses Zusehen an den 5 Sommerflugschanzen durch Springer aller Altersklassen. Ein Besuch der Stadt Wernigerode kam nur noch für Karsten und mich in Betracht. Schade, denn Wernigerode ist ein Besuch wert. Auch das Hotel ist uns allen in guter Erinnerung geblieben.

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ARD Radsport

 

Vattenfall Cyclassics

 

Skoda Velothon Berlin

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