Start um 09.00 Uhr. Es ist kühl. In der Nacht hatte es geregnet. Peter und ich sind mit den Fahrzeugen bis Lübben gefahren, um hier einzukaufen. Um 10.10 Uhr kamen auch schon die Radler nach den ersten 27 Km zu uns. Proviant wurde ausgegeben, die Getränkeflaschen gefüllt und schon ging die Fahrt weiter in Richtung Dessau. Um 10.40 Uhr erreichte mich der Anruf, dass bei Frank zwischen den Ortschaften Lübben und Golßen ein Plattfuß am Hinterrad aufgetreten sei und wir zurück kommen sollten, denn bei der Repa sei der Schaden zum 2.Mal aufgetreten. Kurze Zeit später Entwarnung. Der Schaden sei behoben, die Ursache erkannt und wir konnten in Golßen verbleiben. Um 12.40 Uhr, bei 81 gefahrenen Rennradkilometern machten wir die erste Pause, die um 13.15 Uhr beendet wurde. Am Ausgang von Jüterbog, nach 95 Km, etwa 200 m vor unserer Wartestellung mit den Fahrzeugen, hatte Uwe mit seinem Fahrrad einen Plattfuß. Zu diesem Zeitpunkt stiegen Uwe und Benno zu Peter ins Fahrzeug. Nachdem Uwe sein Rad an Ort und Stelle repariert hatte, kamen die Räder aufs Dach und zu Dritt begleiteten sie mit mir die 5 weiteren Fahrer. Kurz vor 17.00 Uhr eine kurze Pause bei Coswig. Anschließend mussten wir die Autobahn benutzen, während die Radler mit einer Fähre die Elbe überqueren wollten. Peter fuhr mit Benno und Uwe weiter nach Dessau zum Hotel, wo sie um 17.30 Uhr ankamen, während ich in Vockerode auf die Radler wartete. Sie kamen nicht. Später erreichte mich dann der Anruf, dass ich zum Hotel fahren möchte, denn sie würden dort auch ohne Begleitung hinfinden. Gegen 18.00 Uhr traf ich am Hotel ein. Um 18.25 Uhr, nach 177 Km, trafen die restlichen 5 Radler am Hotel ein. Die Zimmer wurden bezogen, die Räder untergestellt und nach dem Duschen konnten wir das Essen bestellen. Der erste Tag hatte es in sich, denn ursprünglich sollte die Tour erst ab Lübben beginnen. Jetzt aber kamen von Mochow noch vorher nicht mit eingerechnete 27 Km hinzu. Für den ersten Tag eine starke Leistung, wobei auch noch Kälte und Gegenwind zu berücksichtigen sind. Die Straßenverhältnisse waren gut, Höhenunterschiede gering. Der genaue Streckenverlauf ist gesondert aufgelistet.