Nach einem guten Frühstück starteten wir um 08.25 Uhr. Die Radfahrer fuhren vorweg und wir etwas später hinterher.
Nach 20 Min. Fahrtzeit waren wir am Anleger. Die Radfahrer trafen kurz nach uns dort ein. Wir warteten hier auf die Fähre nach Nordenham, die uns dann 20 Min. später mitnahm.
Mit der Autofähre setzten wir nach Nordenham in 12 Minuten über. Der Preis hierfür lag für Fahrzeuge, Räder und 9 Personen bei 32,40 €.
Von Nordenham ging es weiter über Brake, Elsfleth Richtung Bremen. Wir machten kurz in Rodenkirchen Halt, um beim Penny-Markt noch mal einzukaufen. Irgendwo auf dieser Strecke kamen die Radler vom Weserradweg an die B 212 (O-Ton der Radler: der Weserradweg war hier zu Ende und eine weitere Beschilderung nicht vorhanden) und folgten dem Straßenverlauf. Wir trafen uns an der B 212 in Harmenhausen an einem Bushäuschen nach 63 gefahrenen Kilometern. Die Rast dauerte von 12.00 – 12.45 Uhr.
Nach Absprache wollten wir uns nach Bremen wieder treffen. Wir fuhren los und mit Hilfe des Navigationsgerätes wurden wir um Bremen herum geführt und dann wieder durch Bremen hindurch. Dann waren die Strassen voll. Staus und noch mal Staus. Nach Bremen nehmen wir in Dreye Kontakt mit den Radlern auf. Sie befinden sich noch in Woltmershausen, ca. 10 – 15 Km hinter uns. Etwas weiter, in Ahausen in einer Sackgasse,
treffen wir die Radler und machen am Deich eine Pause von 15.15 – 15.40 Uhr. Auf der Weiterfahrt in Richtung Verden, um 16.25 Uhr, hat Uwe mit dem Hinterrad einen Plattfuss gefahren. Das Rad wurde gewechselt. Benno nahm die Gelegenheit war und setzte sich zu Ralf ins Auto, sein Rad kam aufs Dach. Seine Kilometerleistung für diesen Tag lag bei 127. Über Morsum, Blender fahren wir Richtung Verden, um hier kurz vor der Stadt nach rechts auf die B 215 einzubiegen. Während ich hier vor der Einmündung auf einem Parkplatz auf die Radler warte, fahren Ralf und Benno mit ihrem Fahrzeug zum Tanken. Ich geleite die Radler weiter in Richtung Rethem/Aller und Frankenfeld/Bosse zu unserem Hotel „Allerhof“. Die Radler kommen hier nach 166,2 Km, um 18.40 Uhr, an.
Der Tag war für alle Beteiligten dieser Tour etwas nervig. Für die Autofahrer, wie schon vorher berichtet, und für die Radfahrer gab es zu Anfang „eine schleichende Kälte“, später stellte sich dann Regen ein und bedeckt und kühl war es am ganzen Tag und der „Ritt“ durch Bremen war auch nicht angenehm.
Die Räder kamen in eine Scheune. Das erste Bier direkt nach der Ankunft am Tresen und danach wurden die Zimmer bezogen. Das sehr schöne Anwesen liegt direkt an der Aller, hat einen großen Park und war vor Zeiten bestimmt mal ein Landgut. Die Zimmer waren gut und das Essen (obligatorisch wieder Bauernfrühstück) auch. Nach einer guten Runde trennten wir uns gegen 22.00 Uhr zur Nachtruhe.