die mit dem Fahrrad fahren

  • Full Screen
  • Wide Screen
  • Narrow Screen
  • Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size
  • HomeStartseite
  • NewsAktuelles
  • Rad ForumThemen Beiträge
  • TeamWir über uns
  • Photo GalerieRadtour Bilder

    Galerie Inhalt

  • KontakteMail, Mailbox
  • Suchedifferenziert
Fehler
  • Fehler beim Laden des Feeds!
  • Fehler beim Laden des Feeds!

Bericht 2008

Erlebnisbericht zur Deutschlandtour 2008

E-Mail Drucken

Die Rennradtour 2008 legten wir am Rhein, Mosel, Saar und Nahe zurück. Gemäß Fahrradkilometerzähler wurden 584 Km in 4 Tagen zurückgelegt. Start war in Worms am Rhein und beendet wurde die Tour in Sommerloch im Weinanbaugebiet der Nahe. Teilnehmer: Norbert Greve, Benno Häring, Andreas Hahn, Andreas Kegel, Andreas Mansfeldt, Frank Michel, Uwe Roßa, Thorsten Schulz *1), Fritz und Ralf Struß, wobei die beiden Letztgenannten die Begleitfahrzeuge lenkten. Für den Transport standen ein PKW, BMW, mit Dachgepäckträger für 3 Räder und ein Transporter, Mercedes "Vito", zur Verfügung. Fritz fuhr den "Vito" und Ralf den BMW.

03.06.2008 (Dienstag) Anreise

E-Mail Drucken

Gegen 09.20 Uhr wurden die Fahrzeuge in Geesthacht vorgefahren. Benno, Frank und Uwe hatten ihre Räder und das Fahrrad von Thorsten (er kam später mit dem Zug nach) mit an Bord. Auch ihr eigenes Gepäck war schon verladen. In Geesthacht musste zusätzlich ein Fahrradträgerteil für das dritte Rad auf den BMW montiert werden. Im Vito wurden 5 Räder und das Gepäck von 5 Personen untergebracht. Dazu kamen noch Ersatzreifen, Werkzeug und einiges an Getränken. Nach anfänglichen Ladeproblemen konnte die Reise nach Worms am Rhein beginnen. Start war um 10.17 Uhr. 5 Personen im Vito und 4 Personen im BMW. Kilometerstand Vito = 48825 Km, vom BMW = 60167 Km. Erste Pause Raststätte Harz von 12.55 - 13.22 Uhr. Zweite Pause Raststätte Limes West von 15.45 - 16.05 Uhr. Ankunft in Worms um 17.20 Uhr. Gefahrene Kfz-Km = 577! Fahrradunterstellung im abgeschlossenen Raum auf dem Hof. Zimmerbezug im Hotel "Hüttl" am Marktplatz, Petersstr.7, 67547 Worms, Tel: 06241-9059-0. Im Anschluss mussten noch Getränke und Esswaren eingekauft werden. Im ALDI-Markt fanden wir alles, was wir für den nächsten Tag benötigten Für die beginnende Tour mussten Kohlehydrate her. Italiener gab es wohl in Worms mehrere. Wir entschlossen uns für ein ca. 100m entfernt vom Hotel gelegenes Lokal. Gegessen wurde a la Cart. Die Wirtin führte ein strenges Regiment. Es fehlte Brot. Frank bat darum es auf den Tisch zu stellen. Im Kommandoton herrschte sie einen Angestellten an: "Willi hier fehlt Brot!" Nach gutem Essen und einigen Getränken folgte noch ein kleiner Stadtrundgang und zeitig suchten wir das Schlaflager auf. Ein Dreibettzimmer und 3 Dz standen uns zur Verfügung. Alles in Ordnung. Der Wecker wurde auf 06.30 Uhr gestellt.

04.06.08 (Mittwoch) Start: Tour Worms - Bad Salzig

E-Mail Drucken

1 Tag Tour 2008

Gutes Frühstück um 07.30 Uhr. Danach Gepäckverladung und Überprüfung der "Rennmaschinen". Letzte Instruktionen über Streckenführung und Start um 08.25 Uhr. 7 Rennradfahrer waren unterwegs. Ich bedankte mich bei der Wirtin *2) über die gute Bewirtung und danach starteten wir auch unsere Fahrzeuge. Aufgrund der Rheinradwege war eine Begleitung mit den Fahrzeugen nicht immer in der Nähe möglich, so dass wir zur ersten Rast erst nach 93 Km in Ingelheim West um 12.20 Uhr kamen. Unterwegs, bei Km 54, hatte Benno einen Plattfuß am Hinterrad, der aber schnell behoben werden konnte. Der Hunger und Durst war groß. Die eingekauften Lebensmittel schmeckten gut und nach 65 Minuten, um 13.25 Uhr, fuhren die Radler weiter bis nach Bacharach. Nach einer kleinen Pause um 14.30 Uhr von 30 Minuten wurde die restliche Strecke in Angriff genommen. Unser Ziel, das Hotel "Perle am Rhein" Rheinbabenallee 14, 56154 Boppard - Bad Salzig, Tel.: 06742 6224, erreichten die Radler um 16.00 Uhr und sie hatten 144 Radkilometer auf dem Tacho. Die Räder wurden in einer Garage untergestellt, die Zimmer bezogen, 4 Doppelzimmer und 1 Ez. Danach wurde gegessen. Wie in dem vergangenen Jahr war die Nachfrage nach einem Bauernfrühstück groß. Es wurde extra angerichtet und schmeckte hervorragend. Ein Dank an die Köchin! Nach einigen aufmunternden Getränken und Fachgesprächen aus Radlerkreisen wurde die Nachtruhe eingeleitet. Ralf und ich sind noch durch Bad Salzig gegangen. Es ist ein schöner Ort, der von der Rheinuferstraße gar nicht zur Geltung kam und so den Radfahrern verborgen blieb.

05.06.08 (Donnerstag) Tour: Bad Salzig/Boppard/Rhein - Traben-Trarbach/Mosel

E-Mail Drucken

2 Tag Tour 2008

Der Start erfolgte nach einem guten Frühstück um 08.35 Uhr. Das Wetter war leicht diesig und zur Abfahrtzeit noch etwas frisch. Ein paar Dunstwolken hingen noch über dem Rhein, aber später kam die Sonne durch und die Bedingungen zur Fahrt waren gut. Aufgrund einer Absprache trafen wir uns mit den Radlern um 11.40 Uhr hinter Koblenz zu einer kurzen Erfrischungspause. Wir waren mit den Fahrzeugen einmal rechts und zum anderen links der Mosel unterwegs. Dies lag daran, dass die Radler uns nicht genau sagen konnten, wo und auf welcher Seite sie den Radweg an der Mosel befahren würden. Grund dafür war ein vorheriger Umweg *3). Jetzt aber waren sie auf der rechten Seite, von Koblenz aus gesehen, unterwegs. Wir verständigten uns darauf, die nächste Pause zur Nahrungsaufnahme in Kobern-Gondorf zu machen. Ralf und ich fuhren vor und parkten unsere Fahrzeuge auf dem Marktplatz. Die Zeit verging, aber unsere Radfahrer kamen nicht. Erneute Kontaktaufnahme per Handy. Nun konnte geklärt werden, dass sie an dem Ort, der nur durch einen Eisenbahntunnel von der Hauptverkehrsstraße getrennt ist, vorbeigerauscht waren. Somit entging ihnen diese malerische Ortschaft. Wir aber mussten uns sputen und fuhren hinterher, denn in Lehmen warteten sie auf uns. Doch jetzt hatten sie die Hauptverkehrsstraße verlassen und befanden sich rechts neben der Eisenbahn, wobei sie auch einen Eisenbahntunnel nutzten, um in die Ortschaft zu kommen. Nach einigen "Blindfahrten" unsererseits erreichten wir die am Fahrbahnrand sitzenden "Renner". Wir fuhren dann noch ein Stückchen weiter und machten hier unsere Rast um 12.15 Uhr nach 60, teils anstrengenden Kilometern. Um 13.25 Uhr ging es weiter bis nach Ernst/Mosel, kurz hinter Cochem und immer noch auf der rechten Seite. 95 Km waren jetzt gefahren und an einem zur Zeit nicht genutzten Rundpavillon konnte um 15.10 Uhr erneut Verpflegung ausgegeben werden. Mit einer ankommenden Fahrradgruppe tauschten wir Sprüche aus, die zur Belustigung beitrugen. Nachdem Norbert auch noch seine Bedürfnisse in einem gegenüberliegenden Hotel befriedigen konnte, setzten die schon ungeduldigen Radler ihre Fahrt um 15.45 Uhr fort. In Traben-Trarbach kamen die Radfahrer um 17.15 Uhr im Central-Hotel, Bahnstraße 43, 56841 Traben-Trabach, Tel:06541-6238, an. Der Tacho zeigte auf 148 Kilometer. Norbert erklärte, dass sein Hinterrad schleift und eine leichte Acht in der Felge ist, doch ein Aufsuchen eines Fahrradmechanikers in Traben-Trarbach schloss er noch aus. Somit wurden erst einmal die bewältigten Strapazen mit Bier und Radler gelöscht. Die Zimmer wurden bezogen, nachdem die Räder auch wieder verschlossen untergebracht wurden. Jetzt hatten wir 5 Doppelzimmer gebucht, denn heute kommt der 10. Mann oder 8. Radfahrer, Thorsten dazu. Doch zunächst musste noch gegessen werden. Mein Name ist Iris *4), so hatte sich die Hoteliersfrau uns vorgestellt, machte, auf das obligatorische Bauernfrühstück angesprochen, auch noch einen Nudelvorschlag. Wir nahmen ihr Angebot mit den Nudeln und drei verschiedenen Soßen an. Es schmeckte gut, aber geschafft haben wir die reichlichen Portionen nicht ganz. Als wir dann unsere Getränke ausgetrunken hatten, machten wir uns alle auf den Weg zum Bahnhof, um Thorsten abzuholen. Wir hatten es nicht weit, vielleicht 250 m, und doch waren wir am Bahnhof vorbei gelaufen. Auf Nachfrage wies man uns den Weg. Traben-Trarbach hat einen Sackbahnhof und hier endet die "Moselweinbahn". Um 20.36 Uhr war es dann soweit. Der Triebwagen rollte ein und mit weiteren unbekannten Fahrgästen stieg Thorsten aus. Ausgeruht, nur mit Hose und Hemd bekleidet und einer Reisetasche bestückt, kam er auf uns zu. Der Jubel zum Empfang war groß. Wir nahmen ihn in die Mitte und ab ging es zu einem Bierpalast. Getränke konnten wir noch bestellen, aber zu essen gab es für Thorsten nichts mehr. Darum ging es zurück ins Hotel und hier gab es noch ein Käsebrot. Zwei Etappen hatten wir nun hinter uns und für die restlichen zwei Touren hatten wir einen Radfahrer mehr zu betreuen. Die Unterbringung war gut und wer nicht richtig geschlafen hat, war zu aufgeregt für das vor uns Liegende.

06.06.08 (Freitag) Tour: Traben-Trarbach - Wadern-Büschfeld

E-Mail Drucken

3 Tag Tour 2008

Start um 08.25 Uhr. Norbert fährt nicht mit, da zwei Speichen seines Hinterrades gebrochen sind (dadurch wohl auch die leichte Acht). Außerdem macht die Schaltung auch Schwierigkeiten. Das Rad kommt aufs Dach vom BMW. Norbert fährt bei Ralf mit. Das jetzige Aufsuchen eines Mechanikers in Traben-Trarbach würde zuviel Zeit in Anspruch nehmen, darum zunächst Weiterfahrt. Am Ortsausgang, an einer Tankstelle, treffen wir die Radler wieder. Sie reinigen hier ihre Räder. So geht es dann um 08.40 Uhr weiter. In Zeltingen-Graach, kurz vor Bernkastel-Kues, wechseln alle zur anderen Moselseite. Wir fahren vorweg und am Ortsausgang von Bernkastel-Kues gibt es einen Fahrradladen, wo wir Norberts Rad reparieren lassen wollten. Die Mechaniker hatten wegen anderer Termine Schwierigkeiten den Schaden an Norberts Rad zu beheben. Sie gaben uns aber eine Adresse im ca. 30 Km entfernten Schweich. Ralf fuhr mit Norbert auf direktem Weg dorthin, während ich die Radler weiter betreute. Mit den Rennrädern wurden überwiegend die Straßen benutzt. So kam es dann, dass hinter Bernkastel-Kues zweimal vor roter Baustellenampel gehalten werden musste. Die Radler waren immer die Ersten vor der Ampel und bei Grün (Wartezeit ca. 5 Min.) mussten alle Fahrzeugführer dem Tross folgen. Eine Vorbeifahrt war nicht möglich so nach dem Motto: Wenn wir es nicht wollen, müssen alle Anderen hinterher trollen! Aber diese ungewollten Unterbrechungen können auch für Rennradfahrer nervig sein. In Neumagen wird die Moselseite wieder gewechselt und um 11.10 Uhr kommen alle in Schweich an der Moselbrücke auf dem Parkplatz von Edeka an. Ralf und Norbert kommen dazu. Das Rad wurde erfolgreich für 35,-€ repariert. Nach Ende der Pause um 11.50 Uhr fahren alle, einschließlich Norbert, über die Moselbrücke zur anderen Seite in Richtung Trier. Hinter Trier *5), in Konz, verlassen wir die Mosel und biegen nach links zur Saar ab. In Höhe Hamm, an der Staustufe Serring, halten Ralf und ich mit den Fahrzeugen um 14.10 Uhr auf einem neben der Staustufe liegenden Parkplatz *6). Die Radler erhalten hier ihre Verpflegung. Nur Thorsten kann sich erst etwas später zum Essen durchringen, denn er musste noch Telefongespräche führen *7). Eine Strecke von 114 Km lag hinter den Radlern. Kurz vor Ende der Pause um 14.40 Uhr zogen dunkle Wolken auf und leichter Regen setzte ein. Fahren wir weiter oder setzten wir uns ins Fahrzeug, war die gestellte Frage. Der Entschluss ging zur Weiterfahrt. Die Radfahrer waren weg. Ralf und ich räumten alles zusammen und folgten den Rädern in Richtung Mettlach, jetzt, von der Mündung aus gesehen, linken Seite. Nach ein paar Kilometern setzte starker Regen ein und wir werden von den Radlern angehalten. Sie waren total durchnässt und hatten unter Sträuchern Schutz gesucht. Bekleidungsstücke wurden gewechselt und nachdem der Regen etwas nachgelassen hatte, setzten sie ihre Fahrt fort. In Mettlach verlassen wir die Saar um 15.45 Uhr und fahren nach links, Richtung Losheim am See. Die erste Bergwertung steht an. Es geht bergauf und die Strecke nimmt kein Ende. Kurz vor dem Kamm halte ich. Norbert kommt als letzter hinterher. Auf meine Frage nach der Weiterfahrt hörte ich nur: "Na klar fahr ich weiter!" Nach einem Anstieg folgt auch wieder eine Abfahrt und nach weiteren Anstiegen auch wieder Abfahrten. Kurz vor Losheim holte Norbert die restlichen Fahrradkollegen an einem zwangsläufigen Ampel-Baustellenstopp ein. Der Regen blieb uns bis zum Etappenziel treu, mal weniger, mal mehr kam von oben. Die Ankunft in Wadern-Büschfeld war um 16.40 Uhr. Die gefahrenen Kilometer lagen bei 152. Der Wirt des Hotels "Hotel am Mühlenbach", Eisenbahnstraße 7, 66687 Wadern-Büschfeld, Tel:06874 938, sah die durchnässten Radfahrer ankommen und kam ihnen vor der Tür entgegen. Er brachte sie gleich zum Abstellort der Räder und danach ging es auf die zugeteilten Zimmer. Das Gepäck wurde ausgeladen und von der Wirtin wurde ein Raum zum Trocknen *8) der Kleidung zur Verfügung gestellt. Nachdem alle geduscht hatten, wurde die Essensfrage besprochen. Natürlich wollten wir wieder Bauernfrühstück. Die Wirtin erklärte uns, dass das nicht ginge, denn Frühstück ist Frühstück und wir hätten jetzt ja Abend. Aber nach weiteren Erklärungen unsererseits wie sich ein Bauernfrühstück zusammensetzt, kam bei ihr die Erkenntnis, dass wir ein Omelett meinten und dieses würde natürlich auch zum Abend gehen. Wir bekamen unser Bauernfrühstück als Omelett, aber es war nicht jedermanns Geschmack. Dazu muss ich aber berichten, dass wir auch schon in der "Perle am Rhein" eine Reaktion auf das Bauernfrühstück hatten. Hier hieß es auch Omelett. An diesem Abend haben wir das Haus nicht mehr verlassen und alle gingen frühzeitig schlafen.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL

 

ARD Radsport

 

Vattenfall Cyclassics

 

Skoda Velothon Berlin

Sie sind hier: Tour 2008 Bericht 2008