Start um 08.30 Uhr. Überquerung des Nord-Ostsee-Kanals mit der Kanalfähre. Ralf und ich fuhren hinter den Radlern auf die Fähre. Plötzlich, als die Fähre ablegt, ich befand mich außerhalb des PKW und sah zur Schleuse, setzt sich "mein" Passat in Bewegung (siehe auch Geschichten: Eine fast verhängnisvolle Fährfahrt.) Nach der Kanalüberquerung setzten wir die Fahrt in Richtung Glückstadt fort. Ankunft an der Fähre in Glückstadt um 09.30 Uhr. Räder aufs Autodach. Ablegen der Fähre nach Wischhafen um 09.55 Uhr. Kosten der Überfahrt für 2 PKW und 7 Personen 26,50 ". Nach der Überfahrt von 30 Min. wurden die Räder wieder bestiegen und weiter ging die Fahrt in Richtung Stade. Die erste Pause an diesem Sonntag machten wir von 11.30 - 12.00 Uhr in Hollern. Der Hof einer Speditionsfirma bot unter ein paar Bäumen Schatten. Und jetzt merkten es Ralf und ich als Autofahrer ganz deutlich. Bei den Radfahrern machten sich an der abknickenden Vertikalachse des menschlichen Körpers in sitzender Stellung Probleme von wunden Stellen breit. Die Rückenlage war noch das Bequemste (siehe auch Geschichten: Wie man sich einen Wolf fährt), aber es gab hier nichts Weiches, sondern nur Pflastersteine auf die man sich legen konnte. Dabei hatten sie am heutigen Tag erst 60 Km gefahren. Aber weiter ging es, einen Ausfall wollte keiner mehr riskieren. Über Twielenfleet, Grünendeich, Borstel nach Cranz. Hier verabschiedete sich Ralf. Er fuhr mit dem BMW auf direktem Weg nach Geesthacht, um mit bei der Vorbereitung für die Ankunft der Radler zu sorgen. Weiter ging es für uns über Neuenfelde, Francop nach Moorburg. Zwischen Francop und Moorburg wurde noch mal eine kurze Pause eingelegt, um dann durch den Hamburger Hafen über die Kattwykbrücke nach Hmb.-Wilhelmsburg zu kommen. Über die Hohe Schaar Str. ging es wieder zur Süderelbe, die an der Brücke nach Harburg überquert wurde. Weiter führte uns die Tour linksseitig der Elbe über Bullenhusen , Fliegenberg, Hoopte, Winsen/Luhe nach Drage. Auf dieser Strecke, zwischen Fliegenberg und Hoopte brach an dem Hinterrad von Andreas Kegel eine Speiche. Ein einwandfreier Lauf des Rades war nicht mehr gegeben. Die Hinterradbremse wurde außer Funktion gesetzt. Die Fahrt ging aber vorsichtig weiter. In Drage, an einer Bushaltestelle, gab es die letzte Rast. Getränke wurden noch gebunkert, Bananen und Müsli waren jetzt nicht mehr gefragt. Nur die Verrenkungen, wobei die Sitzfläche des menschlichen Körpers immer mehr in den Vordergrund trat, nahmen zu. Nach dieser 10minütigen Pause und 12 Km vor dem Ziel setzte ich mich mit dem Fahrzeug ab und fuhr auf direktem Weg nach Geesthacht. Der Tacho beim Passat zeigte bei der Ankunft 86800 Km an. Gesamtkilometer 1256!
Um 16.25 Uhr waren die Radfahrer am Ziel.
Die Kilometerleistung an diesem Tag betrug 148.








