die mit dem Fahrrad fahren

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Bericht 2007

Erlebnisbericht zur Deutschlandtour 2007

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Die Tour 2007 von Kopenhagen nach Geesthacht fand in der Zeit vom 06. - 10.06.2007 statt, und es wurden insgesamt an 4 Tagen 645 Km bewältigt, wobei die reine Sattelzeit 24:08 h betrug. Das Wetter war an allen Tagen sonnig und die Temperaturen lagen teilweise über 30°. Um es vorweg zu nehmen, die Fahrradwege und die Straßenzustände waren in Dänemark sowie in Deutschland für Rennräder fast immer optimal. Teilnehmer waren Torsten Schulz, Andreas Mansfeldt, Benno Häring, Andreas Kegel und Andreas Hahn. Die beiden Begleitfahrzeuge besetzten Vater und Sohn, Fritz und Ralf Struß. Wegen Krankheit musste kurz vor dem Start unser Teamkollege Norbert Greve absagen.

Aber nun der Reihe nach..

Mittwoch, den 06.06.2007 Anreise

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Start um 10.15 Uhr im Holunderweg 14, Geesthacht. 3 Fahrräder auf dem Dach des Passat von Andreas M. und 2 Räder auf dem Dach von Benno. Die drei Andreas und Fritz fuhren im Passat nach Kopenhagen, während Benno, Torsten und Ralf mit dem BMW vom Hof fuhren.

Km-Stand Passat: 85544!

Um 12.00 Uhr erste Rast in Dänemark kurz hinter der deutschen Grenze an einer Tankstelle bei Padborg. Diesel für den Passat wurde aufgenommen und in der Tankstelle Kaffe bestellt. (Siehe auch Geschichten: Der Kaffeeautomat).

Um 12.45 Uhr setzten wir unsere Fahrt in Richtung Kopenhagen fort.

Auf der Autobahn E20, an der Ausfahrt (59) hinter Kolding, haben wir die E20 verlassen und sind über die Landstraße (Überquerung des Kleinen Belt) über Middelfart Richtung Odense gefahren. Wir wollten für die Rückreise die Fahrradstrecke an dieser Stelle erkunden. Später, an der Ein-/Ausfahrt (57) ging es weiter auf der Autobahn, jetzt auf der Insel Fünen, in Richtung Kopenhagen. Der Große Belt muss überquert werden, um auf die Insel Seeland mit der Hauptstadt von Dänemark, Kopenhagen, zu kommen. Die Strecke über den großen Belt beträgt insgesamt 17 Km, davon 7 Km für eine imposante Stahlseilbrücke. Aber neben der Autobahn gibt es keine weitere Möglichkeit für Fußgänger oder Radfahrer, so dass wir für die Rückfahrt die Räder wieder auf die Fahrzeuge nehmen müssen. Die Maut für ein Fahrzeug betrug, unabhängig von den Insassen, 30,-€ für eine Tour. Das Wechselgeld von dem gezahlten 50,-€ -Schein erfolgte in Dänische Kronen (Wechsel z.Z.: 1,-€ = 7 Dkk). Auf der Brücke sind wir noch gut an einem größeren Unfall mit 4 Fahrzeugen vorbeigekommen. Einige Minuten später erfolgte hier bestimmt eine Sperrung zur Bergung der Unfallfahrzeuge.

Um 15.15 Uhr sahen wir Kopenhagen. Bennos Auto ist mit einem Navigationsgerät ausgerüstet und er übernahm jetzt die Führung, nachdem er uns zugerufen hatte: "Ich fahr jetzt mal vor!" Unsere Ahnung sollte sich am Schluss bestätigen, denn wir wollten rechts abbiegen, aber Benno fuhr nach links. An irgendeinem Hafenbecken, hier standen in der Sackgasse zwei Wohnwagen, ein Grill und ein paar finster blickende "Gesellen", machten wir dann kehrt und jetzt klappte es auch mit dem Navi. Ankunft an unserer ersten Unterkunft um 16.45 Uhr. Km-Stand: 86054!

Unsere erste Unterkunft in Kopenhagen war die Jugendherberge "Danhostel Copenhagen Amager". Die Unterkunft war schon im März 2007 für 8 Personen zum Preis von 1800 Dkk gebucht worden. Für die Bettwäsche zahlten wir pro Person vor Ort noch einmal 40 Dkk und für das Frühstück wurden noch einmal 47 Dkk pro Person fällig. Die Räume waren für 2 Personen ausgelegt, hatten Dusche und WC und Doppelstockbetten. Wir waren durch den Ausfall von Norbert nur 7 Personen, mussten aber den vollen Preis für 8 Personen zahlen. Als Ausnahme galt hier nur das Frühstück (7 x). Außerdem kamen noch Gebühren für den Jugendherbergsausweis, den wir ja nicht hatten, hinzu. Je Person 5,- € pro Nacht.

Für die Unterbringung der Rennräder stand uns auf dem Gelände ein Schuppen zur Verfügung. Das Schloss war mit dem Zimmercodschlüssel zu öffnen, doch als die Radfahrer den Schuppen genauer betrachteten, entschlossen sie sich, die Räder anders unterzubringen, denn durch die auseinanderstehenden Bretter konnte man genau den Inhalt des Schuppens erspähen. (Siehe auch Geschichten: Rennräder sind auch Wertgegenstände).

Die Betten wurden bezogen, die Sachen verstaut und gemeinsam zogen wir los, um die Stadt Kopenhagen zu erkunden. Am Congress-Centrum von Kopenhagen liegt das Bella Center. Von dem Bahnhof mit gleichnamigen Namen fuhren wir in die Innenstadt mit der Metro. Eine Zehnerkarte hatten wir uns in der Jugendherberge schon gekauft. 7 Fahrten wurden am Automaten ungültig gestempelt und nach mehreren Stationen waren wir im Zentrum. In der Stadt herrschte an diesem Vorabend ein Treiben wie man es tagsüber von der Mönckebergstraße her kennt. Ein bunt gemischtes Völkchen aus allen Teilen unserer Erde. Wir hatten Hunger und so entschlossen wir uns bei einem Chinesen einzukehren. Ein Buffet für 700,- Dkk , so stand es auf dem schwarzen Brett am Eingang und so haben wir uns dann bedient. Da aber alles sehr in der Friteuse angerichtet worden war, gab es natürlich den entsprechenden Durst dazu. Das Bier war für umgerechnet (1/2 Ltr.)5,75 € nicht gerade billig.

Aber auch ein ½ Ltr. Wasser schlug noch mit 5,40 € gewaltig ein. Der Preis von insgesamt 1058 Dkk wurde in € umgerechnet und so bezahlten wir mit unserem Geld 155,-€.

Im Anschluss ging es durch die Altstadt, vorbei am Tivoli-Vergnügungspark und einigen Kanälen. Die Altstadt ist sehr schön anzusehen aber auch durch die vielen "Gestrauchelten" heruntergekommen. Es bot sich uns ein teilweise schlimmes Bild von alkoholisierten und im Dreck sitzenden Menschen, die nicht nur einer Altersgruppe zugehörig waren. 5 m weiter, auf der gegenüberliegenden Seite der Straße bis auf den letzten Platz gefüllte Plätze in den Außenrestaurants und Kneipen mit den Leuten, die "vermutlich" Geld hatten. Aber auch noch etwas ist mir sehr stark aufgefallen. Die Kleidung. Jeder, so glaube ich zieht das an, was gerade im Wäschekorb ist, gebügelt oder kraus, bunt oder Unifarben. Ein buntes Völkchen!

2 Kugeln Eis habe ich mir auch noch gegönnt. Umgerechnet ca. 4,-€. Ja, Dänemark ist teuer. Zurück ging es dann um 20.55 Uhr mit der Metro. Ab ging es in den Untergrund. Wir nahmen vorne im ersten Waggon Platz und Torsten war unser "Zugführer". Auch dies war schon ein Erlebnis. (Siehe auch Geschichten: Die Metro in Kopenhagen).

Zurück in der Jugendherberge. Bier an der Reception, die 1/3 Ltr-Flasche für 2,50 € und Lagebesprechung für den nächsten Tag vor dem Danhostel Copenhagen.

Donnerstag, den 07.06.2007

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1 Tag Tour 2007

Nach dem guten Frühstück wurden die Startvorbereitungen für den ersten Streckenabschnitt nach Odense vorbereitet. Getränkeflaschen gefüllt, leichte Nahrung in den Trikots verstaut, den Rädern noch ein bisschen Luft gegeben und los ging es um 08.55 Uhr!

Ralf übernahm mit dem Navi die Führung und wir fuhren mit den Fahrzeugen hinterher. Die Fahrt durch Kopenhagen verlief reibungslos und nach 40 Min. hatten wir die Radfahrer eingeholt. Sie hatten jetzt schon 20 Km zurückgelegt. Die Radfahrer fuhren parallel zur Autobahn an der Strandstraße Brondby Strand, Solroed Strand und biegen in Höhe Koge nach Vemmedrup ab. Als wir die Gruppe zum zweiten Mal trafen, war es 11.35 Uhr und sie hatten 69 Km zurückgelegt. Hinter Ringsted machen wir einen Rastplatz aus. Der Tisch wurde von Ralf und mir gedeckt und alles für die Ankunft der Radfahrer vorbereitet. Die Verpflegung hatten wir schon tags vorher in Deutschland eingekauft. Auch Getränke hatten wir ausreichend in den Fahrzeugen. Sie hatten 80 Km gefahren, als sie hier um 11.55 Uhr ankamen. Das waren jetzt 3 Std. Fahrtzeit.

Um 12.15 Uhr wurde die Fahrt fortgesetzt. Benno, ohne kein großes vorheriges Training, steigt zu Ralf ins Auto. Das Rad kommt aufs Dach. Über Soroe, Slagelse fahren wir nach Korsoer. Vor der Belt-Überquerung warten wir hier auf die Radfahrer um 13.00 Uhr. 86168 Km zeigt der Tacho vom Passat. Das heißt, wir sind von Kopenhagen bis kurz vor der Brückenauffahrt 114 Km mit dem PKW gefahren. Die Radfahrer kommen um 13.40 Uhr an und die Räder werden verladen. Die Maut wurde wieder entrichtet und um 14.20 Uhr waren die 17 Brückenkilometer mit den Fahrzeugen bewältigt und wir verließen die Autobahn an der Anschlussstelle (45). Die Radtour wurde fortgesetzt. Benno beteiligte sich wieder an der Tour. Um 14.30 Uhr ging es weiter. Über Nyborg, Hjulby, Ullerslev, Langeskov gelangten wir nach Odense. Nach 30 Min. holen wir die Gruppe ein. Benno steigt wieder vom Rad und die letzten 14 Kilometer bis Odense fährt Benno bei Ralf mit. Um 15.35 Uhr kommen die 4 Radfahrer in Odense an. Der Fahrradtacho weist 150 Km aus. Der Tacho des Passat zeigt auf 86208 Km.

Die ersten 150 Km waren anstrengend, aber es herrschte ein guter Rückenwind und die Wetterbedingungen waren hervorragend, wenn es auch vielleicht ein bisschen zu warm war.

Unser Quartier war in Odense wieder eine Jugendherberge, Odense Danhostel Kragsbjerggarden. Nur dieses Quartier, auch schon im März gebucht, hatte mit der Vorauszahlung schon alles abgebucht, so dass Extrakosten, wie Bettwäsche; Frühstück und Jugenherbergskarte nicht mehr anfielen. Alles in Allem hat diese Übernachtung, allerdings für 8 Personen (eine Rückrechnung auch für das Frühstück) erfolgte nicht, 2040 Dkk (ca. 292,-€) gekostet und das alles für einen einzigen Raum mit 8 Betten. (Siehe auch Geschichten: Odense und der Tattersaal in der Jugendherberge). Die Jugendherberge ist sehr schön gelegenen und diente früher einmal dem Militär. Auf dem Gelände befindet sich noch ein Militärmuseum, welches von uns aber nicht besichtigt wurde.

Nachdem die Reception um 16.00 Uhr geöffnet wurde, erhielten wir unsere Bettwäsche und alles begann wie am Vortag. Die Räder konnten in einer Garage verschlossen abgestellt werden. Nach dem Duschvorgang begann die Suche nach einem geeigneten Lokal. Die freundliche Dame an der Rezeption erklärte uns den Weg zu einem "Italiener".

Nachdem unser Essensausflug (siehe auch Geschichten: Hunger, Durst - und kein Geld!) beendet war, ging es zurück zur Jugendherberge. Unterwegs noch ein Anstellen bei einem Eisladen. Softeis sollte es sein, doch als wir dran waren, war auch dieses nicht mehr zu haben - aber dafür hatten wir doch jetzt noch Dkk.

Zurück in der Jugendherberge. Hier gab es noch Flaschenbiere und andere Getränke und ein Boulspiel, welches den Ehrgeiz der 3 Mannschaften herausforderte. Torsten und ich versuchten es noch mit einem Schachspiel, welches mit Remis entschieden wurde. Danach war Schlafenszeit. Bei 7 Personen in einem Raum gab es auch nachts ein paar Geräusche, aber fit waren alle am Morgen danach.

Freitag, den 08.06.2007

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2 Tag Tour 2007

Gutes Frühstücksbufett. Die Rennmaschinen wurden klar gemacht. Getränke gebunkert und um 08.30 Uhr starteten die Fünf bei herrlichem Sonnenschein. Die Fahrt sollte uns heute nach Deutschland führen. Die Fahrt ging von Odense nach Middelfahrt. Hier noch ein kurzer Stopp bei Lidl für den Kauf von Brot und einigen Getränken. Um 10.15 Uhr verlassen wir die Insel Fünen zusammen mit den Radlern, die wir auf der Brücke über den Kleinen Belt treffen. Bis hier hatten wir ca. 50 Autokilometer hinter uns gebracht. Weiter fuhren wir durch Kolding nach Lunderskov. Die Pause erfolgte um 12.10 Uhr, nachdem die 5 Radfahrer 85 Km zurückgelegt hatten. Anmerkung: Durch Kolding haben wir uns verloren und so sind die Radler auf anderen Wegen als wir nach Lunderskov gekommen. Um 13.00 Uhr wurde die Fahrt fortgesetzt. Auf der Landesstraße 32 fuhren wir Richtung Ribe. Die Straße ist mittelmäßig stark befahren. Der Seitenstreifen für die Radler nicht immer optimal, doch die Fahrzeugführer verhalten sich gegenüber den Radlern in Dänemark sehr diszipliniert.

Hinter Ribe, um 14.50 Uhr, Pause. Um 15.15 Uhr ging es weiter. Kurz vor Skaerbaek, Ri. Insel Romoe, biegen wir rechts ab, um in Nordseenähe weiter in Richtung Hoyer zu fahren. Die Fahrt sollte hier westlich von Tonder über die Grenze nach Neukirchen führen. Wir fuhren mit den Fahrzeugen vor, um die Grenzüberquerung bei Rosenkranz zu erkunden. Problemlos. Danach fuhren wir nach Tonder um unsere Leergutflaschen abzugeben und neue Getränke zu kaufen und um die restlichen Dkk auszugeben. Danach fuhren Ralf und ich zurück und warteten vor dem Grenzübergang auf die Ankunft der Radfahrer. Kurz vor Hoya, nach einer Strecke von 180 Km, war die Fahrt für Benno zu Ende. Eine gute Leistung. Ralf fuhr zurück und nahm Benno mit Rad an Bord. Ca. 3-4 Km vor dem Grenzübergang musste Torsten die Fahrt aufgeben. Die Leistungsgrenze war auch für ihn an diesem Tag erreicht. Immerhin waren es 190 Km, die er hinter sich gebracht hatte. (Siehe auch Geschichten: Das Leergut, der Sattel und ein gewisser Trainingsrückstand).

Ich fuhr zurück, um Torsten ins Auto zu holen. Nach Angaben der restlichen "fröhlichen" Radler sollte er bei einem Bauernhof auf seine Anholung warten. Nach ca. 10 Km hatte ich Torsten immer noch nicht gesehen und nahm, als ich wieder in Hoyer war, Handykontakt mit der Gruppe auf. Nach nochmaliger genauer Beschreibung fuhr ich wieder zurück und siehe da, Torsten lag neben der Straße in Höhe eines Bauernhofes im Gras, sein Rad daneben. Auf der Hinfahrt hatte ich ihn einfach in dem hohen Gras übersehen, aber warum legt er sich auch flach hin? Ist von mir nicht fair - oder?

Benno war mit Ralf schon nach Neukirchen vorgefahren, Torsten und ich folgten kurze Zeit darauf und die 3 Radler kamen auch noch an. Die Zeit: 18.20 Uhr! Sie hatten es geschafft und 202 Km auf dem Tacho. Diese längste Tour auf der Strecke hatte bei allen Teilnehmern Spuren hinterlassen. Autokilometer: 86488!

Doch wir waren wieder in Deutschland, konnten wieder mit € bezahlen und alle wollten Bauernfrühstück essen. Es wurde noch ein geselliger Abend. (Siehe auch Geschichten: Das Bauernfrühstück). Die Zimmer wurden bezogen, wobei der Wirt uns ein Doppelzimmer für ein Einzelzimmer ohne Zuschlag überlies, denn gebucht waren auch hier 4 Dz. So schliefen nach altbekanntem Muster Andreas M. und Andras K., Torsten und Benno, Ralf und ich je in einem Zimmer, die alle neu renoviert waren. Und Andreas Hahn hatte ein "doppeltes Einzelzimmer". Pro Person haben wir für die Ü/F 30,-€ bezahlt.

Sonnabend, den 09.06.2007

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3 Tag Tour 2007

Start 08.55 Uhr. Sonnenschein und Gegenwind. Von Neukirchen über Emmelsbüll, Marienkoog, vorbei an Dagebüll, Ockholm nach Bredstedt. Während Ralf vor Bredstedt auf die Radfahrer wartet, tätigte ich in Bredstedt ein Bankgeschäft und einen Einkauf bei einem Bäcker und bei ALDI, wo ich auch 45 Leergutflaschen, die wir auf der Tour von Deutschland schon mitgenommen hatten, zurückgeben konnte. Am Ortsausgang von Bredstedt kurze Pause von 10 Min., um 11.00 Uhr. Weiterfahrt Richtung Husum auf gutem Radweg an der B 5.:

Hier leisteten die Radler Pannenhilfe an einem Fahrzerug von zwei jungen Frauen von 11.20 - 11.30 Uhr (siehe auch Geschichten: Die gute Tat). Um 12.55 Uhr Rast in Tönning. Gefahrene Kilometer bisher 80. Bei Torsten traten die ersten Sattelprobleme auf. Man entschloss sich zum Satteltausch nachdem Torsten die Sättel von Andreas M. und Andreas K. ausprobiert hatte. Mit Andreas K. wurde der Tausch perfekt. Um 13.45 Uhr war die Pause auf dem Schulhof der "Schule Am Ostertor" wieder beendet. Torsten hatte einiges an Polstermaterial in die Radlerhose gestopft und die Fahrt wurde fortgesetzt. Von Tönning aus ging es über Schülp, Wesselburen, Wöhrden nach Meldorf. Hinter Meldorf die nächste Pause nach 119 Km um 15.25 Uhr. Nach 20 Min. ging die Fahrt in Richtung Brunsbüttel über Gudendorf, St. Michaelisdonn, Ramhusen weiter. Die Ankunft in Brunsbüttel war um 16.40 Uhr. Gefahrene Radkilometer 145. Alle 5 Radfahrer sind diese Strecke durchgefahren. Für die Räder stand uns in dem Hotel "Zur Traube", Markt 9, 25541 Brunsbüttel, eine abschließbare Garage zur Verfügung. Die Fahrzeuge wurden auf dem hoteleigenen Parkplatz geparkt, die gut ausgestatteten Zimmer bezogen und nach dem Duschen folgte das erste Bier. Zum Ankunftszeitpunkt waren die Außenplätze durch eine goldene Hochzeitsfeier noch belegt. Darum erfolgte zunächst der Gang zur Sparkasse (Automat), danach gab es das Essen und von Benno eine Bierrunde, denn er hatte auf dieser Tour 3x einen Plattfuß und so etwas ist für alle Teilnehmer ein willkommenes Geschenk. Später konnten wir auch draußen Platz nehmen, denn die Temperaturen waren immer noch gut zu ertragen. Gebucht hatten wir hier 4 Dz. Durch den Ausfall von Norbert versuchten wir ein Einzelzimmer zu bekommen. Es klappte, wurde aber mit 57,-€ berechnet. Für das Dz. mussten wir die ausgemachten 77,-€ bezahlen. Der Abend verlief in harmonischer Atmosphäre. Mit einer anderen Radsportgruppe kam man ins Gespräch und ein dazugehöriges Ballonfahrerehepaar bot genügend Gesprächsstoff. Ins Bett sind wir Alle gekommen, auch wenn es da an einer Toilette ein paar eingeschlafene Füße gegeben haben soll. Nur wem die Schuhe gehörten, ließ sich leider nicht mehr richtig rekonstruieren. Geschlafen haben Alle gut.

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