In 4 Tagen, vom 26. – 29.05.2005 legten die “Ausdauerradler“ Andreas Mansfeldt, Andreas Kegel, Benno Haering und Frank Michel mit z.T. unterschiedlichen Streckenbewältigungen insgesamt 553,5 Km zurück. Bis auf 5 Reifenpannen gab es keine weiteren Pannen, keine Stürze, keine Verletzungen. Als Betreuer und Begleiter mit dem PKW fungierte der „Altradler“ Fritz Struß.
Bericht 2005
Erlebnisbericht zur Deutschlandtour 2005
Donnerstag, den 26.05.05 Abreise
Abfahrt um 08.00 Uhr in Geesthacht, Holunderweg. Die Rennmaschinen von Andreas M. und Andreas K. wurden auf den Dachgepäckträger vom Passat befestigt. Die Fahrt ging bis zum Ihlenweg. Andreas K. hatte seine Trinkflaschen vergessen. Zurück, doch das Haus war verschlossen. Siggi war schon außer Haus, Andreas hatte keinen Schlüssel mitgenommen. Anrufversuch über Handy klappte nicht. Also, wieder Abfahrt. Im Döschelbuschweg kommt uns die verfolgende Siggi entgegen und hat die Flaschen an Andreas übergeben. Fazit: Frauen denken doch mit! Nächster Halt bei Benno. Hier Übernahme der Rennmaschine (Benno kommt abends nach). Im Eilbeker Weg, in Hamburg, kommt von Frank das 4.Rad aufs Dach. Gemeinsam fahren wir nach Unterbringung des Gepäcks zum Startpunkt in Cranz. Start der 3 Rennabenteurer ist um 10.05 Uhr. Entlang der Elbe über Stade, Wischhafen und hier mit der Fähre nach Glückstadt. Auf der 25minütigen Überfahrt mit der Fähre sollte Verpflegung eingenommen werden. Aufgrund eines Zwischenfalls in Dornbusch, Betreuer war in Bäckerei, um Brötchen zu kaufen, fuhren die Radler mit größerer Geschwindigkeit vorbei. Betreuer wartete aber noch vergebens auf die Ankunft der „Extremsportler“. Nach ca. 25 Min. Kontaktaufnahme per Handy und die Frage: “Wo seid Ihr?“ Antwort: „Auf der Fähre!“ Betreuer legte Gang ein und sauste hinterher, doch welch ein Pech, auf der Zubringerstraße zur Fähre staute sich der Verkehr. Es war der Fronleichnam-Tag und in Niedersachsen begannen außerdem die Ferien. Somit machten viele ein verlängertes Wochenende. Etwa 4 oder 5 Fähren später (1,5 Std. Wartezeit) erreicht Betreuer rechtes Elbeufer. Mit der Fliehkraft des PKW gelingt ein Treffen am Nord-Ostsee-Kanal, an der Fähre Kudensee. Nahrungs- und Getränkeaufnahme ist angesagt. Weiterfahrt nach Albersdorf. Ankunft um 17.40 Uhr in Albersdorf. Km = 143,5, Zeit: 5:37 h, Schnitt 25:51. Um 17.30 Uhr trifft Benno mit Miriam am Hotel ein. Während Miriam gleich wieder nach Hamburg zurück fährt, erwarten Benno und ich die Radler. Nach Ankunft Unterbringung der Räder, Zimmerverteilung Benno und Frank Dz., 2 x Andreas Dz. und Fritz Ez. Essen im Hotel, Schnitzel mit Extraportion Nudeln und Bratkartoffeln. Anschließend Spaziergang im Ort, kleines Eis. Bettruhe.
Freitag, den 27.05.05
Nach gutem Frühstück Abfahrt in Albersdorf um 08.55 Uhr. Betreuer wartet an der Kanalfähre Landwehr. Rennfahrer lassen lange auf sich warten. Grund war 1 Reifenpanne am Hinterrad von Frank und mehrere Falschfahrten, u.a. in Rendsburg, als alle Vier auf einer Autostraße unter dem Nord-Ostsee-Kanal durchfuhren und hier wurden sie immer schneller, weil sie alle schon die Signalhörner von Streifenwagen „hörten“. Es war ein besonderes Erlebnis und hat Erinnerungswert. In Landwehr, ca. 7 Km vor Kiel-Holtenau, entschloss sich die Gruppe nach 80 gefahrenen Km die Stadt Kiel gemeinsam mit dem PKW zu umfahren und in Schönberg die Räder wieder zu besteigen. Diese Entscheidung war gut, denn durch die gefahrenen Umwege war die Ankunft in Landwehr mit 13.15 Uhr schon etwas spät. Nach der Versorgung und Abfahrt in Landwehr hielten wir um 14.45 Uhr kurz hinter Schönberg. Benno hatte Knieprobleme. Sein Fahrrad blieb auf dem Dach. Die anderen Drei fuhren weiter an der B 502 Ri. Lütjenburg. Hier gab es wieder zwei aufeinanderfolgende Reifenpannen an Franks Hinterrad. Neuer Schlauch, neuer Mantel, Weiterfahrt. Versorgung klappte unterwegs gut. In Oldenburg schlechte Ortsdurchfahrt. Für PKW gesperrt. Umleitung, weiter über Ostseeküstenradweg nach Heiligenhafen. Lotsung durch Betreuer und Benno war für die Radler optimal. An der Fehmarnsund-Brücke Trennung von den Radlern. Betreuer mit Benno auf direktem Weg zum 2. Etappenziel in Lemkendorf. Ankunft der Radler um 18.45 Uhr in Lemkendorf. Km =157; Zeit: 6:20 h, Schnitt: 24:60. Nach Ankunft: Jeder 2 Biere, tat allen gut. Bettenverteilung in 2-Zimmer-Ferienwohnung. Es war eng, aber lösbar. Am Fußende von Frank und Benno brauchte niemand schlafen. Auf Empfehlung der Wirtin Essen in „Ufers Gasthaus“, im Lindenweg 1. Hervorragende Küche. Preis und Leistung gut. Nach 400 m Heimweg ins Bett.
Sonnabend, den 28.05.05
Start in Lemkendorf nach einem guten Frühstück um 08.30 Uhr. Frank schiebt sein Fahrrad über die Fehmarnsund-Brücke. Weiterfahrt über die B 501 Ri. Kellenhusen, Grömitz. In Grube Reifenpanne an Franks Hinterrad (jetzt zum 4. Mal.) Kurzzeitige Versorgung. Um 12.00 Uhr Pause in Bliesdorf. Susanne kommt vom Campingplatz, begrüßt uns und hat eine Tube Senf dabei. Eine halbe Stunde später, Weiterfahrt nach Lübeck-Travemünde. Nach dem Übersetzen am Priwall um 13.50 Uhr Pause im Wald am Ostufer. Weiterfahrt nach Wismar um 14.30 Uhr. Zwischen Kalkhorst und Klütz erneute Reifenpanne an Franks Hinterrad. Frank hat für diesen Tag die Nase voll, gibt auf und wir verladen das Rennrad aufs Dach. Gemeinsam fahren wir beide mit dem „Besenwagen“ nach Wismar. Während Frank sich schon in das Hotel begibt, fahre ich den Radlern wieder entgegen, um den Weg zu weisen. Nach der Einweisung muss ich noch Getränke bei Real aufnehmen. Radler verfahren sich kurzzeitig in Wismar, können aber wieder aufgenommen und in das Quartier für diese letzte Nacht geleitet werden. Ankunft: 17.00 Uhr in Wismar; Km = 140; Zeit: 5:54 h, Schnitt: 23:64. Zimmerbelegung nicht wie vorher, sondern jeder hatte ein Ez. Nach einer Durstlöschung machten wir uns auf den Weg zur Innenstadt. Hier hatte der Betreuer das Restaurant „Alter Schwede“, Am Markt 22, in Wismar vorgeschlagen. Vorschlag wurde angenommen. Es wurde hervorragend gespeist. Die Bedienung war sehr freundlich und als wir uns auf dem Heimweg machten, fühlten wir uns richtig wohl. Der anschließende Spaziergang durch die Altstadt und den Park am Erlebnisbad rundete einen erlebnisreichen Tag ab.
Sonntag, den 29.05.05
Schon wieder ein gutes Frühstück, aber früher als sonst. Um 07.30 Uhr Start. Über Gadebusch nach Roggendorf und hier östlich des Schaalsees nach Zarrentin. Z.T. sehr schlechte Wegstrecke, für Rennräder nicht gut geeignet. Weiter nach Büchen. Hier letzte Rast der gesamten Tour. Nach der Versorgung setzt sich Betreuer mit Fahrzeug ab und fährt ohne Unterbrechung zum Ausgangspunkt in Geesthacht. Nach Entladung des Fahrzeugs erscheinen schon die „Tourenrennfahrer“. Die Zeit der Ankunft: 13.10 Uhr, Km = 113; Zeit: 4:30 h; Schnitt: 25: ? Gesamte Kfz.-Km = 757 !
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